Marc Ebinger

The Story so far

Von einem schwäbischen Dorf zu den größten Wellen der Welt: eine Geschichte vom Aufbauen, Zerbrechen und Wiederbeginnen. Sie führt über Bali, ein Kölner Knochenlabor und einen Exit, der Freiheit versprach und Leere brachte – bis nach Nazaré.

Eine Abenteuergeschichte über Mut, Eigenverantwortung und die Frage, was aus persönlichem Wachstum für andere entstehen kann.

„Eine verrückte und beeindruckende Geschichte: bootstrapped Unternehmer, erfolgreicher Exit, kompletter Bruch – und dann alles noch einmal von vorn. Und alles dokumentiert.“

Dr. Fabian Heilemann · Investor · AENU

KAPITEL 1 · WO ALLES BEGANN
Marc als Junge

Der Junge, der raus wollte

In einem schwäbischen Dorf war der Weg vorgezeichnet: etwas Gscheites studieren, den Familienbetrieb übernehmen, ein Häusle bauen und den Daimler davor parken.

Doch Marc wollte raus. Zum Sport. In die Welt. Auf seinen eigenen Weg.

Mit vierzehn machte er aus einem CD-Brenner sein erstes Geschäft. Später ging er zum Studium nach Köln – gegen das, was für ihn vorgesehen war. Fahrrad statt Daimler. WG statt Häusle. Die Welt statt des Dorfs.

KAPITEL 2 · INDONESIEN · 2010–2015

Die Surfschule auf Bali

Sechs geliehene Surfboards. Breiter schwäbischer Akzent. Mehr Leichtsinn als Plan.

Daraus baute Marc seine erste profitable Firma – gemeinsam mit Menschen vor Ort, die Verantwortung übernahmen und durch die Schule eine Perspektive fanden.

Dann wurde sie erfolgreich. Der Widerstand wuchs. Am Ende wurde Marc deportiert.

KAPITEL 3 · RIMASYS · 2016–2020
Das RIMASYS-Labor

Der Knochenbrecher von Köln

Die Idee begann mit einem falschen Bruch. Marc und sein Vater bauten eine Maschine, die einen Fahrradsturz simulieren sollte. Doch das erste echte Präparat brach anders als geplant.

Der Chirurg sah die Verletzung an und sagte: „Genau das hatte ich gestern auf dem OP-Tisch.“

Aus dem Fehler entstand RIMASYS. Aus einem kleinen Kölner Labor wurde ein weltweites Chirurgen-Training – eigenfinanziert, gegen viele Widerstände und mit vollem persönlichen Risiko.

Dann kam Corona. Plötzlich durfte niemand mehr in den Trainingsraum. Also erfand sich RIMASYS neu: Aus gebrochenen Knochen wurden digitale Avatare, aus lokalen Kursen weltweite Live-Operationen und aus einem Labor eine internationale Community von Chirurgen. Was mit einem falschen Bruch begann, verband plötzlich Chirurgen über Kontinente hinweg.

KAPITEL 4 · DER EXIT · 2022
Marc, nachdenklich

Der Exit, der ihn zerbrach

RIMASYS hatte sich neu erfunden. Mit der AO Foundation erreichte das Unternehmen schließlich Chirurgen auf sechs Kontinenten.

Der Gründertraum war erreicht. Auf dem Papier war Marc frei.

Doch vieles, das er auf dem Weg verloren hatte, ließ sich mit dem Exit nicht zurückholen. Immer drängender wurde die Frage: Wofür war das alles?

KAPITEL 5 · DIE ÜBERGABE · 2024
Die Übergabe

Nicht verlassen. Übergeben.

Marc wollte nicht der Millionär sein, der nach dem Verkauf einfach verschwindet.

Also blieb er, führte weiter und bereitete RIMASYS darauf vor, ohne ihn weiterzuwachsen – obwohl ihm selbst längst die Kraft fehlte.

Am 1. Januar 2024 übergab er die operative Führung und blieb zunächst im Board. Denn für ihn endete die Verantwortung nicht mit der Unterschrift. Doch mit dem Loslassen kam eine Frage, die weit über einen Unternehmensverkauf hinausgeht: Wer bin ich, wenn die Firma nicht mehr mein Leben ist?

KAPITEL 6 · NAZARÉ · 2024 → HEUTE
FEAR BY CHOICE
„Step by step, with respect. That is how you earn Nazaré – and that is how Marc did it.“ · António Silva
Eine Riesenwelle in Nazaré

Die größte Welle seines Lebens

Nach der Übergabe wollte Marc wieder ins Risiko gehen. Nicht für den nächsten Exit – sondern um weiterzuwachsen.

Eine Frage ließ ihn nicht mehr los: Taugen die Werkzeuge, mit denen man ein Unternehmen baut, auch für ein ganzes Leben?

Er zog nach Portugal und machte Nazaré zu seinem nächsten Abenteuer. Mit Vision. Team. Vorbereitung. Und mit dem Versuch, diesmal nicht nur ein Ziel zu erreichen, sondern sich auf dem Weg dorthin nicht wieder selbst zu verlieren.

Am 5. Februar 2025 stellte er sich seiner größten Angst. Nicht ohne Angst. Sondern mit ihr. War es Heilung – oder nur der nächste Kick?

Surfer-Silhouette vor dem Mond

Built. Broke. Grow.

Und der Kreislauf beginnt von vorn.

Wofür Marc heute aufsteht

Mut. Eigenverantwortung. Impact.

Marc glaubt, dass Wachstum dort beginnt, wo Menschen wieder selbst entscheiden und Verantwortung für ihren Weg übernehmen.

Mut bedeutet dabei nicht, keine Angst zu haben. Sondern zu entscheiden, obwohl sie da ist.

Doch persönliches Wachstum allein genügt nicht. Ein gelungenes Leben wird nicht nur daran gemessen, wie weit man selbst kommt, sondern auch daran, was für andere daraus entsteht.

Deshalb gibt Marc seine Geschichte heute weiter. Nicht als fertige Anleitung. Sondern als Einladung, das eigene Leben nicht nur zu verwalten, sondern wieder selbst zu gestalten – und auf dem Weg etwas zu hinterlassen.

From Passion to Impact.

Das nächste Kapitel beginnt im Gespräch

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