Marc Ebinger baute RIMASYS eigenfinanziert und unter hohem persönlichem Risiko zu einem weltweiten Unternehmen für chirurgische Ausbildung auf. 2022 folgte der Exit an die AO Foundation. Der Exit sollte Freiheit bringen. Stattdessen verlor Marc die Richtung.
Marc zog nach Portugal, stellte sich in Nazaré seiner Angst und surfte die größte Welle seines Lebens. Heute ist er als Unternehmer, Investor und Big-Wave-Surfer aktiv – und beschäftigt sich mit einer Frage, auf die Erfolg ihm keine Antwort geben konnte:
Was kommt, wenn du alles erreicht hast – und plötzlich alles hinterfragst?
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Marc Ebingers Geschichte beginnt mit einem falschen Knochenbruch. Aus einer selbst gebauten Maschine entstand RIMASYS – eigenfinanziert aufgebaut, mit persönlicher Haftung. Als die Pandemie das Präsenztraining über Nacht stoppte, stellte das Team in wenigen Wochen auf digitale Formate um – und veränderte die chirurgische Ausbildung weltweit.
Schon davor hatte er gelernt, wie sich Widerstand anfühlt: Seine Surfschule auf Bali wurde so erfolgreich, dass die Konkurrenz ihn von der Insel deportieren ließ.
Nach dem Exit an die AO Foundation blieb Marc zunächst an Bord und übergab die operative Führung zum 1. Januar 2024. Doch als das Ziel erreicht war, auf das er jahrelang hingearbeitet hatte, verlor er die Antwort auf eine viel persönlichere Frage: Wofür das alles?
Marc zog nach Portugal und machte Nazaré zu seinem nächsten Abenteuer. Mit Vision, Team und Vorbereitung stellte er sich dort seiner größten Angst. Am 5. Februar 2025 surfte er die bisher größte Welle seines Lebens. Heute verbindet er beide Welten: als Unternehmer, Investor und Big-Wave-Surfer.
Nicht, weil er eine fertige Antwort auf Erfolg gefunden hat. Sondern weil seine Geschichte Fragen berührt, mit denen viele Menschen leben: Wie viel von uns darf Arbeit bekommen? Und wer sind wir, wenn die Rolle verschwindet, für die wir jahrelang gelebt haben?
Das WELT-Porträt: eine skurrile Geschäftsidee, ein Unternehmen, das die Chirurgen-Ausbildung verändert – und die Frage, was nach dem Exit kommt.
Artikel lesen →ntv besucht RIMASYS zehn Jahre nach der Gründung: das Kölner Knochenlabor damals, Marc heute – und was aus der belächelten Idee geworden ist.
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Viele Menschen arbeiten jahrelang auf einen Moment hin, an dem das eigentliche Leben endlich beginnen soll. Nach dem nächsten Karriereschritt. Nach dem Verkauf. Nach der Rente. Doch was passiert, wenn dieser Moment kommt – und die erhoffte Freiheit sich nicht automatisch einstellt?

Leistung kann Sinn geben, Identität stiften und Menschen wachsen lassen. Sie kann aber auch Schlaf, Gesundheit, Beziehungen und Nähe kosten. Wo endet Hingabe – und wo beginnt Selbstverlust?

Unternehmer, Führungskraft, Athlet, Elternteil, Partner oder Berufstätiger: Menschen definieren sich oft über das, was sie leisten und für andere tragen. Erfolg löst nicht automatisch die Frage, wer wir sind, wenn die Rolle verschwindet, für die wir jahrelang gelebt haben.

Neuanfänge können etwas verändern. Sie können aber auch zur nächsten Flucht werden. Wie erkennen wir, ob wir tatsächlich etwas lernen – oder nur vor der nächsten unbequemen Wahrheit davonlaufen?
Die wichtigsten Entscheidungen kommen selten mit vollständiger Sicherheit. Was wäre, wenn Angst nicht nur ein Stoppsignal ist – sondern manchmal zeigt, welcher Entscheidung wir zu lange ausweichen?
Unser Leben wird sicherer, planbarer und optimierter. Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen zunehmend fremdbestimmt. Können bewusst gewählte Herausforderungen helfen, wieder selbst zu entscheiden?
Persönliches Wachstum ist wichtig. Aber was verändert sich, wenn Menschen Kapital, Erfahrung und Einfluss einsetzen, um auch für andere etwas möglich zu machen?
Vom Kölner Knochenlabor bis in die Big Waves von Nazaré existiert umfangreiches Bild- und Videomaterial aus den entscheidenden Kapiteln von Marcs Weg. Für redaktionelle Beiträge, Interviews und Produktionen stehen unter anderem Aufnahmen aus diesen Bereichen zur Verfügung:





Die Dynamik eines Startups, die Verantwortung eines Unternehmers: Marc Ebinger ist Unternehmer, Investor und Big-Wave-Surfer. Er baute RIMASYS eigenfinanziert und mit persönlicher Haftung zu einem weltweiten Unternehmen für chirurgische Ausbildung auf. 2022 folgte der Exit an die AO Foundation.
Doch der Exit brachte nicht die erwartete Freiheit. Nach Jahren des Aufbaus ohne Netz und permanenter Verantwortung verlor Marc zunehmend die Richtung. Vieles, was auf dem Weg verloren gegangen war, ließ sich mit dem Erfolg nicht zurückholen.
Nach der Übergabe der operativen Führung zog er nach Portugal und stellte sich in Nazaré seiner größten Angst.
Heute verbindet er Unternehmertum, Big-Wave-Surfen und Impact Investments. In seinen Keynotes, seiner Autobiografie und der Doku-Serie Surfing Unicorns erzählt er von Risiko, Identität und der Frage, was aus persönlichem Wachstum für andere entstehen kann.
Zuletzt porträtiert in der WELT (September 2026) und bei ntv (TV-Beitrag 2026).
Ausführliche Bio anfragen →„Im Grunde konzipiert Ebinger seine Ausbildung zum Big-Wave-Surfer wie die Gründung eines zweiten Start-ups. Nur ist das Risiko diesmal kein finanzielles. Es ist sein Leben.“
WELT · 19. September 2026
„Nazaré doesn’t care who you were before. Marc earned his place the only way you can here: with humbleness, all the steps of preparation, and the craziest team around him.“
António Silva · WSL Big Wave Surfer & Nazaré-Pionier
Eine vierteilige Doku-Serie über Angst, Identität und die eine Frage, auf die Erfolg keine Antwort gibt. Marc überträgt die Werkzeuge, mit denen er ein Unternehmen aufgebaut hat, auf die größte persönliche Herausforderung seines Lebens: die Big Waves von Nazaré.
Doch die Doku erzählt nicht nur vom Erreichen einer Welle. Sie begleitet den Versuch, nach dem Exit eine neue Richtung zu finden – und die Frage, ob das nächste große Ziel wirklich etwas verändert.
Trailer ansehen →Für Interviews, Porträts, Podcasts, TV-Beiträge und ausgewählte Produktionen.
Marc anfragen → info@marcebinger.de